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Patienten-Info

Instabilität der LWS

Der Begriff der Instabilität ist an der Wirbelsäule nur schwer zu definieren, da die Wirbelsäule ja ein bewegliches System ist und somit schon von sich aus "instabil" sein muss um diese Bewegungen zuzulassen. Hierbei wirft sich dann zum teil die Frage auf, welche Beweglichkeit/"Instabilität" noch den "normalen" anatomischen Verhältnissen entspricht und welche eindeutig krankhaft ist.

So reichen die in der bildgebenden Diagnostik gesehenen Befunde von einer milden Facettgelenksarthrose über degenerativ bedingte Gleitwirbel (Listhese) bis zu Wirbelkörperbrüchen durch Unfälle, Tumore oder Osteoporose. Auch hierbei kann es wie bei einem Bandscheibenvorfall oder einer Spinalkanalstenose zu einer erheblichen Einengung des Spinalkanales kommen und zu entsprechenden neurologischen Ausfällen führen.

Symptome

Wir wollen zunächst auf die degenerativ bedingten Beschwerden eingehen. Meist klagen die Patient über einen belastungsabhängigen Rückenschmerz, vor allem bei statischen Belastungen wie etwa langen Stehen. Man findet aber auch durchaus eine Schmerzaustrahlung in die Beine, dies kann je nach Befund der Schmerzstraße einer Nervenwurzel entsprechen oder aber auch unspezifisch sein. Liegt dem Beschwerdebild z.B. eine Listhese zu Grunde und ist diese sehr ausgeprägt, können durch den Wirbelkörperversatz die segmentalen Nervenwurzeln gequetscht werden. Dies kann neurologische Störungen bis hin zu Lähmungen verursachen.